Die optimale Länge: Facebook, Twitter, Google+

Möchten Sie 86% mehr Likes/Retweets/Klicks auf Ihre Beiträge haben? Hier erfahren Sie, wie es funktioniert. Aber bitte wundern Sie sich nicht. Social Media gehorcht wirklich eigenen und eigenartigen Gesetzen.

Nicht genug, dass der Blogger von heute sich um die spannende Aufbereitung seiner Inhalte für die Leser Gedanken macht. Nein, nicht die Qualität der Inhalte entscheidet über die Aufmerksamkeit der geneigten Leserschaft. Es ist die Länge des Geschriebenen. Wer kurz(!) nachdenkt, wird sogleich erinnern, dass es nur sehr nachvollziehbar ist. Die kurzen Schnittfolgen in TV und Kinofilmen sind uns allen im Hinterkopf. Und es ist auch klar, dass ein RSS-Feed-Leser, der an seiner Arbeitsstelle mal so eben nebenbei seine Neugier befriedigen will, natürlich interessante Informationen auch schnell aus dem Strom des Vielen herausfiltern möchte. Eine zuuu lange Headline, ein ausführlicher Titel lassen ebenso lange Beiträge vermuten, was die Geduld des Lesers restlos überfordert.

Wir haben zu diesem Thema einen interessanten englischsprachigen Post auf dem Buffer Blog gefunden. Wir haben uns erlaubt, die interessanten Parts herauszupicken und getreu dem Motto „Non scholae, sed vitae discimus“ unsere gepaukten Englischbrocken hervorgekramt und präsentieren Ihnen hier die interessanterweise sogar wissenschaftlich untermauerten Facts.

Wie lang soll ein Tweet sein?

Soll ich wirklich so viel schreiben? Diese Frage stellt man sich ja in ähnlicher Form auch. wenn man einer der an manchen Tagen bis zu hundert E-Mails verfasst. Natürlich kommen da auch praktische Erwägungen in den Kopf. Kann ich mit weniger Worten die gleiche Informationsmenge transferieren oder kann ich mit weniger Worten bereits den gewünschten Überzeugungstransfer einleiten? Es spart nicht nur Zeit und Anstrengung; es ist letztlich auch smarter. darüber hinaus könnte ein zu umfangreiches Posting den mit den ersten Zeilen begeisterten Leser zum Abbruch des Textkonsums verleiten. So bleiebn möglicherweise wichtige mit viel Engagement recherchierte Fakten und mit viel Herzblut formulierte Aussagen völlig ungelesen. Das wäre fatal. Sowohl für den Leser wie für Facebook, Twitter, das Blog und den Social Medialisten und Blogger.

Natürlich haben auch wir recherchiert, was denn so da draußen in der Blogosphäre die Antwort auf die Frage nach der idealen Länge für Facebook Posts und Blog Posts ist. Je länger man da recherchiert, desto mehr materialisiert die vielsagende Antwort „Das hängt ganz davon ab!“. Das bringt uns natürlich nicht wirklich weiter.

Wir wollen es Ihnen nicht vorenthalten: die optimale Länge eines Tweet sind ca. 100 Zeichen. Twitter selbst empfiehlt diese Länge übrigens auch und das wird ja seinen Grund haben. Tweets können ja bis zu 140 Zeichen lang sein. Dennoch erhalten Tweets nach einer Studie von Buddy Media mit einer geringeren Länge von knapp unter 100 Zeichen eine um 17% höhere Aufmerksamkeit. Und das ist es letztlich, worauf es uns, den Autoren ja eigentlich ankommt.

Infografik: Anzahl der erzielten Retweets in Abhängigkeit von der Länge des Tweets

Infografik: Anzahl der erzielten Retweets in Abhängigkeit von der Länge des Tweets

Eine Studie von „Track Social“ kommt zu der gleichen Erkenntnis nach der Analyse von ca. einhundert Twitter-Channels großer Marken. Auch Track Social erkennt eine Tweetlänge von ca. 100 Zeichen als optimal an. Exakter: die Studie von Track Social sieht bei der Gruppe der Tweets mit einer Länge von 71 – 100 Zeichen eine signifikant höhere Response-Quote. Offensichtlich können mit dieser mittleren Länge (medium length) ausreichend Informationen transportiert werden um dem Leser eine Entscheidungsgrundlage für das Klicken zu geben. Offensichtlich ist dies auch eine Tweetlänge, die der Leser bereit ist, aufzunehmen.

Ein Facebook Post soll 40 Zeichen lang sein

Offensichtlich ist der Facebook-Leser zu noch weniger textlicher Informationsaufnahme bereit. Wer Twitter nutzt, drückt damit auch eine Akzeptanz des Mediums Text aus. Unsere Freunde von Facebook bewegen sich auf einem stark bilddurchsetzten Terrain – da hat es der vergleichsweise schmucklose Buchstabe schon sehr schwer, zu konkurrieren.

Infografik: Facebook-Likes und Comments, abhängig von der Länge des Facebook-Post.

Infografik: Facebook-Likes und Comments, abhängig von der Länge des Facebook-Post.

Vierzig Zeichen ist nicht viel. Man beachte: die obige Subheadline zu diesem Absatz umfasst bereits 46 Zeichen. Glaubt man jedoch „Jeff Bullas“ und seiner Untersuchung von großen Consumer-Marken auf Facebook, dann erhalten Postings auf Facebook mit ca. 40 Zeichen eine um 86% höhere Aufmerksamkeit als andere Postings. Interessanterweise hatten nur 5% aller untersuchten Posts diese Länge!. Die nächste Gruppe der Postings mit bis zu 80 Zeichen hatte nur noch 66% mehr Aufmerksamkeit als der Vergleichswert.

Was schließen wir daraus? Wenn wir uns an diese Regel halten, haben wir weniger Konkurrenz und schöpfen so aus dem vollen Fass der Leserschaft.

Wieso performen Fragen besser?

Eine Studie von BlitzLocal bringt noch eine weitere interessante Tatsache ans Licht. Wird ein Post als Frage formuliert, ist die Response-Quote nochmals signifikant höher. Der Untersuchung liegt eine Analyse von 120 Milliarden Facebook Impressions zugrunde.

Infografik: bei Facebook performen Posts als Fragen wesentlich besser als Aussagen.

Infografik: bei Facebook performen Posts als Fragen wesentlich besser als Aussagen.

Wie lange soll eine Google+ Headline sein? 60 Zeichen!

Um eine beste Lesbarkeit und ein gutes Erscheinungsbild der Posts auf Google+ zu erzielen sollte man den ganzen Text auf einer Zeile halten können. Demian Farnworth vom Copyblogger hat in einer eigenen Untersuchung herausgefunden, dass Titel und Headlines bei Google+ die Grenze von 60 Zeichen Länge nicht übersteigen sollten.

Kennen Sie das? Sie möchten viel Inhalt in die Überschrift legen und kommen partout nicht mit einer Zeile aus? Eh bien, Demian hat auch hier einen cleveren Vorschlag erarbeitet: getreu Cäsars Leitspruch divide et impera teilen Sie einfach die überlange Sentenz auf: eine 60-Zeichen-Überschrift und danach einen knackigen ersten Satz des Beitrags.

Bei seinem letzten Update hat Google das Layout der Posts verändert. Jetzt werden nur drei Zeilen des Originalbeitrags vor dem „More-Link“ sichtbar. Was heißt das? Nun, der erste Satz Ihres Originalbeitrags müssen ein guter Teaser sein, der den Leser „rockt“ und zum Klicken auf „More“ bewegt. Spielen Sie ruhig mit der menschlichen Neugier, doch lösen Sie anschließend das so gegebene Versprechen für spannenden Content bitte auch ein. Nichts frustriert einen Leser dauerhaft mehr als das Gefühl, geködert worden zu sein.

Wie lang sollte ein Titel sein? 6 Worte !

Einer Untersuchung von KISSmetrics zufolge nimmt das menschliche Gehirn nur maximal die ersten drei und die letzten drei Worte einer Headline auf. Will man also erreichen, dass die gesamte Headline gelesen wird, wird man tunlichst die Länge einer Überschrift auf sechs Worte begrenzen. Nebenbei: schauen Sie doch mal die Headline dieses Artikels an. Wieviele Worte zählen Sie?

Eine Headline mit nur sechs Worten zu formulieren stellt natürlich eine Herausforderung dar. Freundlicherweise hält KISSmetrics hier ein kleines Hintertürchen für uns bereit. Wer mit sechs Worten partout nicht auskommt, der sollte die Headline zumindest nicht länger als einen Tweet werden lassen… also 140 Zeichen. UND !… die ersten und letzten drei Worte der Headline werden die wichtigsten sein. Diese sollten die wesentlichen Informationen in einem verständlichen Context im Gehirn des Rezipienten entstehen lassen.

Wie lange sollte ein Blog-Post sein?

Ja, jetzt haben Sie mich gekriegt. Eigentlich sind 7 Minuten Lesezeit und damit 1600 Worte die ideale Länge eines Blogposts. Hier in diesem Beitrag finden Sie jedoch über 2500 Worte. Genau genommen müssten Sie **jetzt** aufhören, weiterzulesen. Jetzt horchen Sie mal in sich… ist Ihre Neugier etwa schon befriedigt? Wollen Sie sich wirklich die besten Informationen im letzten Viertel des Beitrags entgehen lassen?

Dann schieben wir mal an dieser Stelle die Ergebnisse der Studie von Medium Research zur Seite, welche zum Ergebnis kommt, dass ein Blog Post von sieben Minuten Länge am besten geeignet ist, die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich zu ziehen und aufrecht zu erhalten.

Die Studie fand heraus, dass 74% aller Blog-Posts in weniger als 3 Minuten gelesen werden konnten. 94% aller Posts können in weniger als 6 Minuten gelesen werden. Bei den Betrachtungen zeigte es sich, dass nach 7 Minuten ein totaler Abbruch zu verzeichnen war. Nun, diese sieben Minuten entsprechen in etwa 1600 Worten. Wenn der Post mit Bildmaterial (Images, Infografiken) angereichert ist, kann die 7-Minuten-Grenze bereits nach knapp 1000 Worten (exakt 980 Worte) erreicht sein.

Wie lange sollte ein Artikel aus SEO-Perspektive sein?

Eine andere Studie von SerpIQ analysierte die Top-10-Positionen in den SERPs und zählte fleißig die Worte darin. Die nachfolgenden Zahlen beinhalten ebenfalls die Worte aus der Sidebar von Postings. Von daher sollten Sie ein paar Worte von den Zahlen abziehen.

Die Textumfänge lagen durchweg bei über 2000 Worten – was uns beim Lesen in Bezug auf diesen Beitrag hier hoch erfreute. Die ersten sechs Positionen hatten sogar Textlängen von 2300 bis 2450 Worten.

Infografik: wie lange sind die Contents der Treffer auf SERP-Seite eins bei Google?

Infografik: wie lange sind die Contents der Treffer auf SERP-Seite eins bei Google?

Was lernen wir nun daraus?

Als Erstes sieht es so aus, als lohnt es sich tatsächlich ein Thema in aller Gründlichkeit zu behandeln. Jede Anstrengung, die man in einen Beitrag hineinsteckt, wird von der Leserschaft und von Google honoriert.

Die optimale Breite eines Absatzes sind 40-55 Zeichen

Über die Textbreite vermitteln wir den Eindruck von Einfachheit oder Komplexität – sagt Derek Halpern. Damit ist dieser Parameter sehr wichtig hinsichtlich der Akzeptanz eines Artikels. Derek Halpern stellt der Textbreite von 40 – 55 Zeichen auch eine Messgröße von 250 – 350 Pixel gegenüber. Schließlich hängt die Breite des Textes gemessen in Pixeln ja auch von der ausgewählten Schriftart, dem Schriftschnitt und der Schriftgröße ab.

Rechnet man 40 – 55 Zeichen in Worte um, so kommt man im Englischen auf 8 bis 11 Worte pro Zeile und im Deutschen auf etwa 7 bis 10 Worte pro Zeile. Bitte gehen Sie davon aus, dass eine kürzere Zeile dem Betrachter als einfacher zu konsumieren erscheinen. Wird der Anrisstext in einer größeren Schriftgröße dargestellt, erhält der Betrachter den Eindruck, dass das Auge schneller von Zeile zu Zeile springen kann. So ist der Leser geneigt, diesen Kickstart beim Lesen aufzugreifen und auch den Rest des Artikels lesen zu wollen. Hat man dies erreicht, kann der rest des Artikels gerne wieder etwas breiter werden.

Wie lange sollte der Betreff einer E-Mail sein?

Hier bemühen wir eine Untersuchung von MailChimp. Deren Untersuchung fand heraus, dass es keinen entscheidenden Vorteil von langen oder kurzen Betreffzeilen gibt. Unabhängig davon sollte man stets das Thema exakt adressieren und einen hilfreichen Inhalt verheißen.

Ein anderer Anbieter, Mailer Mailer, erkannte einen leichten Vorteil von Mails mit einem Betreff mit etwa 28 – 39 Zeichen Länge, wie die nachfolgende Tabelle verdeutlicht. Litmus bezieht sich in seiner Infografik auf die Ergebnisse dieser Untersuchung.

4–15 Zeichen 15.2% geöffnet 3.1% angeklickt
16–27 Zeichen 11.6% geöffnet 3.8% angeklickt
28–39 Zeichen 12.2% geöffnet 4% angeklickt
40–50 Zeichen 11.9% geöffnet 2.8% angeklickt
51+ Zeichen 10.4% open 1.8% angeklickt

Wenn man also eine bevorzugt Länge für die Betreffzeile einer E-Mail oder eines Newsletters in Betracht ziehen möchte, sollte man sich an diese halten. Die bekannte Daumenregel für das E-Mail-Marketing lautet, dass man stets fünfzig Zeichen oder weniger für die Betreffzeile verwenden sollte. Natürlich gibt es auch Gruppen von Empfängern, die eine wesentlich ausführlichere Betreffzeile der E-Mail mit einem Mehr an Detailinformationen zu schätzen wissen.

Wie lang sollte eine Präsentation sein?

Eine Präsentation sollte etwa 18 Minuten lang sein. Woher kommt diese Zahl? Nun, Wissenschaftler bei TED haben übereinstimmend herausgefunden, dass die maximale Dauer der Aufmerksamkeit eines Zuhörers bei etwa zehn bis achtzehn Minuten liegt, bevor diese aussteigen. Schauen Sie sich ruhig mal die Präsentationen von Bill Gates & Co. an. Sie werden schnell feststellen, dass noch viele an ihren Präsentationen arbeiten müssen.

Natürlich gibt es auch eine ganz einfache Erklärung dieses Phänomens. Der physische Grund dahinter ist, dass neue Informationen im Gehirn verarbeitet werden müssen. Dies führt zu einem erhöhten Fluss bzw. Verbrauch von Zucker, Sauerstoff und Blut, da Neuronen wesentlich aktiver sind als sonst und Energie verbrauchen. Aus Sicht des Organismus ist dies ein Verlust von Energie, der zu einem Erschöpfungszustand führt.

Carmine Gallo schreibt auf LinkedIn über weitere wissenschaftliche Studien zu dem Aufmerksamkeitsphänomen. Dabei bezieht sie sich auf Dr. Paul King von der christlichen Universität von Texas, der den Vorgang der Informationsaufnahme mit dem Aufheben von Gewichten vergleicht. Je mehr man an Informationen aufnehmen soll, desto schwerer wird das Gewicht dessen, was ins Hirn hinein soll. So kommt es vor, dass wir das Gewicht des aufgenommen Wissens nicht mehr halten können – und verlieren alles wieder, da es „hinten“ wieder herunter fällt.

Dr. King hat hierzu Versuchsreihen mit Studenten angestellt. Dabei beobachtete er, dass Studenten, die nur an drei Tagen pro Woche für jeweils 50 Minuten am Unterricht teilnahmen, wesentlich mehr Informationen aus dem Unterricht wieder abrufen konnten als solche, die täglich für drei Stunden an der Vorlesung teilnahmen.

Wer weiß, wieviel Anstrengung die Aufbereitung einer guten Präsentation erfordert, wird sich nur allzu gerne diese wissenschaftlichen Erkenntnisse als Grund für eine kurze Präsentation zu eigen machen. Dennoch kann es Gründe für eine ausführlichere und damit längere Präsentation geben.

Chris Anderson von TED führt einige wichtige Gründe wie Viralität oder die Eigenarten von Online-Sharing-Plattformen für die Einhaltung der 18-Minuten-Grenze auf. 18 Minuten entsprechen seiner Meinung nach der Länge einer Kaffeepause. Wenn man also ein gutes Gespräch führt, gibt man gerne den Link dazu an zwei, drei Freunde weiter. So kann es leicht geschehen, dass ein viraler Effekt eintritt. Diese 18-Minuten-Grenze ist auch mit der 140-Zeichen-Grenze bei Twitter vergleichbar. Sie zwingt die Autoren, sich zu disziplinieren und sich kurz zu fassen. Übertragen auf den Redner oder Vortragenden bedeutet dies, sich selbst zu disziplinieren und sich auf die Frage zu konzentrieren „Was möchte ich wirklich sagen?“. In diesem Fall bewirkt die Beschränkung ein Mehr an Klarheit in den Vorgedanken zur Präsentation und letztlich auch in der Präsentation selbst.

Wie lange sollte ein TITLE-Tag sein?

Das TITLE-Tag gibt an, wofür Ihre Webseite steht. Während ein Ladengeschäft einen Firmennamen und Marke besitzt, kann Ihre Webseite nur mit dem überzeugen, was im TITLE-Tag steht. Mit dem Inhalt des TITLE-Tags erscheint Ihrer Webseite in den SERPs, den Suchergebnislisten der organischen Suche von Google. Google selbst hat auch erst kürzlich wieder das Erscheinungsbild der SERP verändert. Der aktuelle Sachstand ist, dass ein Titel einer Webseite, der aus dem TITLE-Tag gezogen wird, abgeschnitten und mit Pünktchen versehen wird, wenn dieser länger als 60 Zeichen ist. Durch das Abschneiden wird er seiner Aussagekraft beraubt und letztlich wird seiner möglicherweise stark anziehenden Wirkung auf den Leser beraubt. Überlegen Sie bitte, wieviel Zeit Sie in das Texten des Titels investiert haben. Alles umsonst.

Weiter oben in diesem Beitrag sprachen wir ja schon davon, dass der Mensch vor allem die ersten und letzte drei Worte einer Headline aufnimmt. Wenn Sie dieses Wissen hier übertragen – und anwenden – wird es Ihnen leicht fallen, passende Titel für Ihre Webseite zu finden. Es ist ohnehin erweisen, dass ein kürzerer Titel aus SEO-Gründen wirksamer ist, da er weniger Keywords enthält, wodurch jedes einzelne Keyword mehr Gewicht erhält.

Die Berechnung der Länge eines idealen Titels einer Webseite ist übrigens gar nicht so leicht. Schließlich berechnet Google den Punkt, ab dem abgeschnitten und mit Pünktchen versehen wird, aus der Lauflänge des Titels in der proportionalen Schriftart Arial. Somit können Sie in Titeln mit vieelen kurzlaufenden Buchstaben wie „i“ wesentlich mehr Zeichen unterbringen als in Titeln mit langlaufenden Buchstaben wie „w“ oder „m“. Somit haben die Buchstaben in dem Titel Ihrer Seite einen wesentlichen Einfluss auf die maximale Länge, die der Titel haben kann.

Das MOZ schließlich ist der Meinung, dass seine Untersuchungen einen optimalen Wert von 55 Zeichen als beste maximale Länge für einen Titel im TITLE-Tag ergeben.

Wie lange sollte ein Domainname sein?

Die optimale Länge für einen Domainnamen sind acht Zeichen. Das wird natürlich nicht in allen Fällen anwendbar sein, dennoch haben wir hier einige Tips aus Blogs über Eigenschaften eines guten Domainnamen zusammengetragen.

  • Der Domainname ist kurz
  • Man kann sich den Domainnamen leicht merken
  • Man kann den Domainnamen leicht buchstabieren
  • Der Domainname ist selbsterklärend oder enthält den Brand, die Marke
  • Der Domainname enthält keine Bindestriche oder Ziffern
  • Der Domainname hat eine landestypische Erweiterung wie „.de“ in Deutschland oder „.ch“ in der Schweiz

Daily Blog Tips hat ebenfalls herausgefunden, dass über 70% der untersuchten 250 Top-Websites einen Domainnamen von acht oder weniger Zeichen haben. Der Mittelwert für Domainnamen betrug sogar nur sieben Zeichen.

Damit soll es für heute genug sein. Wir hoffen, mit diesem Artikel etwas Licht ins Dunkel gebracht zu haben.

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