„Nicht jeder Mitarbeiter darf alle Daten sehen.“
Sicherheit für Software & Webanwendungen
Sicherheit beginnt bei der Architektur.
Wer darf welche Daten sehen? Wer darf sie verändern oder löschen? Welche Zugriffe benötigt eine Anwendung tatsächlich? Und was passiert, wenn ein einzelner Teil des Systems kompromittiert wird?
Wir berücksichtigen Sicherheit bei Konzeption, Entwicklung und Betrieb von Software und Websites. Berechtigungen werden so weit wie nötig und so sparsam wie möglich vergeben, sicherheitsrelevante Vorgänge nachvollziehbar protokolliert und Komponenten voneinander abgegrenzt.
Denn auch bei guter Entwicklung können Schwachstellen entstehen. Entscheidend ist deshalb nicht nur, sie möglichst zu vermeiden, sondern mögliche Auswirkungen zu begrenzen, sie zu erkennen und sich darum zu kümmern, dass sie behoben werden.
Wann Sicherheit zum Thema wird
Sicherheit über den gesamten Lebenszyklus
Nicht alles aus einer Hand. Sondern eine Hand, die sich kümmert.
Wer darf was – und warum?
Wir definieren Rollen, Rechte und Zugriffe passend zur Anwendung und ihren Prozessen. Wer darf welche Daten sehen, verändern oder löschen? Welche Aktionen müssen später nachvollziehbar sein? Dabei gilt: Nutzer und technische Komponenten erhalten nur die Berechtigungen, die sie für ihre Aufgabe tatsächlich benötigen.
So wird nicht nur unberechtigter Zugriff erschwert. Auch die möglichen Auswirkungen eines kompromittierten Accounts oder Systemteils werden begrenzt.
Sicherheit wird mitentwickelt.
Authentifizierung, Datenzugriffe, Schnittstellen, Datei-Uploads oder die Verarbeitung von Benutzereingaben sind Teil der Anwendungsarchitektur und keine Ergänzung kurz vor dem Go-live.
Wir berücksichtigen Sicherheitsanforderungen deshalb bereits bei Konzeption und Entwicklung und achten darauf, dass Komponenten, APIs und externe Dienste nur auf die Daten und Funktionen zugreifen können, die sie tatsächlich benötigen.
Eine sichere Anwendung muss sicher gehalten werden.
Frameworks, CMS, Bibliotheken und Erweiterungen verändern sich – und immer wieder werden neue Schwachstellen bekannt. Wir beobachten die von uns betreuten Komponenten, bewerten relevante Sicherheitsmeldungen und kümmern uns um notwendige Updates oder andere Maßnahmen.
Dabei geht es nicht darum, jedes Update möglichst schnell einzuspielen, sondern das tatsächliche Risiko zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren.
Wichtige Vorgänge müssen nachvollziehbar bleiben.
Bei sensiblen Anwendungen reicht es nicht immer zu wissen, wie die Daten heute aussehen. Es kann entscheidend sein, nachvollziehen zu können, wer wann welche Änderung vorgenommen hat.
Wir konzipieren eine zum Schutzbedarf passende Protokollierung – von Änderungen an wichtigen Daten bis zu sicherheitsrelevanten Vorgängen und administrativen Eingriffen.
Sicherheit endet nicht mit dem Go-live.
Wir betrachten auch die Umgebung, in der eine Anwendung betrieben wird: Zugänge und Secrets, Trennung von Entwicklungs-, Test- und Produktivsystemen, sichere Konfigurationen, Backups sowie die Begrenzung technischer Zugriffsrechte.
Wir betrachten nicht nur, ob Backups erstellt werden, sondern auch, wie ein System im Ernstfall daraus wiederhergestellt werden kann.
Gemeinsam mit der internen IT oder dem jeweiligen Infrastrukturpartner kümmern wir uns darum, dass Anwendung und Betrieb sicher zusammenspielen.
Manchmal sollte jemand versuchen, das System zu knacken.
Für Penetrationstests arbeiten wir mit spezialisierten externen Sicherheitsexperten zusammen. Je nach Fragestellung können dabei Anwendungen oder die zugrunde liegenden Systeme gezielt auf Schwachstellen untersucht werden.
Wir begleiten die Prüfung, bewerten die Ergebnisse gemeinsam mit den Spezialisten und kümmern uns anschließend um die Behebung relevanter Schwachstellen.
Eine Schwachstelle wird nicht besser, wenn niemand darüber spricht.
Wenn wir bei Entwicklung, Wartung oder Betrieb auf ein Sicherheitsproblem stoßen, sprechen wir es an. Auch wenn es nicht der Grund war, warum Sie uns ursprünglich beauftragt haben.
Wir erklären, welches Risiko wir sehen, wie dringend wir den Handlungsbedarf einschätzen und welche Möglichkeiten zur Behebung bestehen. Nicht jede Schwachstelle rechtfertigt einen Notfall. Aber jede relevante Schwachstelle verdient eine bewusste Entscheidung.
Und wenn für die Beurteilung Spezialwissen erforderlich ist, holen wir es dazu.

Referenzen
Sicherheit zeigt sich im konkreten System.
Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt von den Daten, den Nutzern, den Prozessen und dem Schutzbedarf einer Anwendung ab. Einige Beispiele dafür, wie wir Sicherheit in unseren Projekten praktisch umsetzen.

Von der Excel-Planung zur zentralen Webanwendung.
Wir überführten eine gewachsene Excel-Anwendung zur Einsatzplanung von Integrationskräften in eine zentrale Laravel-Plattform. Heute stehen Disposition, Stammdaten und Berechtigungen an einem Ort zur Verfügung – inklusive tagesaktueller Auswertungen, die zuvor aufwendig erstellt werden mussten.
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Komplexe Angebote erstellen, ohne sich um die Formatierung zu kümmern.
Unser Word-Add-in erzeugte aus technischen Inhalten und SAP-Daten automatisiert vollständig formatierte, CI/CD-konforme Angebote – damit sich Vertriebsingenieure auf ihre Produkte statt auf Word konzentrieren konnten.
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Eine gewachsene Excel-Anwendung zwölf Jahre weiterentwickelt und betreut.
Wir übernahmen eine bestehende Anwendung zur Bewertung von Immobilienportfolios und entwickelten sie schrittweise mit Excel, Access und VBA weiter – statt sie nur deshalb neu zu bauen, weil sie gewachsen war. Den Anwendern gaben wir über 12 Jahre Support.
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Sie möchten wissen, wie sicher Ihre Anwendung ist?
Erzählen Sie uns, um welches System es geht und was Ihnen dabei Sorgen macht. Wir schauen gemeinsam darauf und klären, welche nächsten Schritte sinnvoll sind – von einer ersten technischen Einschätzung bis zur unabhängigen Sicherheitsprüfung.
- Im Erstgespräch lernen wir uns kennen: Kostenlos aber nicht umsonst.
- Sie erhalten unser ehrliches und belastbares Feedback: Ist das machbar? Wie aufwändig ist das?
- Sie möchten unser Team kennenlernen? Sehr gerne.
